Begrünungskonzept auf Geseker Friedhof umgesetzt

mehr Grün, weniger Erdgräber

Der städtische Friedhof der Stadt Geseke unterliegt seit einigen Jahren einem stetigen Wandel. Erdbestattungen sind zunehmend rückläufig, der Bedarf an entsprechenden Urnengräbern steigt und nach und nach werden Grabstätten aufgegeben. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jahren mehrere Baumabgänge aufgrund von u.a. (Sturm-) Schäden und Krankheiten verzeichnet.
Um die daraus resultierenden Rasenflächenlücken zu schließen und das Erscheinungsbild optisch aufzuwerten, wurden Vorschläge für Neupflanzungen auf dem Friedhofsgelände in der Kernstadt entwickelt und nun realisiert.
Insgesamt wurden 53 verschiedene Bäume verschiedenster Arten, die sich hervorragend in das parkähnliche Friedhofsgelände einfügen, neu gepflanzt. Dabei wurden das wertegebende Erscheinungsbild mit seinen bereits vorhandenen Baumarten sowie klima- und pflegebedeutsame Kriterien berücksichtigt.
„Wir freuen uns, dass durch die Umsetzung des Begrünungskonzeptes nicht nur der `grüne Flickenteppich´ geschlossen, sondern darüber hinaus neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen wurde und die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher gesteigert werden konnte“, erklärt Reiner Schenck von der städtischen Bauverwaltung.